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Testbericht Tesoro
Lobo
Angefangen intensiv zu suchen habe
ich vor ca. 14 Jahren mein erstes Gerät war ein C Scope 770 den ich
über mehrere Jahre benutzt habe, es ist sehr leicht hat einen guten Disc
aber nur eine bescheidene Suchtiefe. Für den Anfänger durchaus
geeignet auf größere Sachen wie z.b. Kanonenkugeln eher nicht mehr.
Nach durchsuchen von Firmenprospekten (Internet gab es leider noch nicht)
verschiedener Händler musste ein neuer Detektor her.
Ich bestellte mir einen Whites XLT
in der Annahme dadurch die eigentliche Suche durch die Anzeige von grafischen
Symbolen und Leitwerten zu vereinfachen. Bei ersten Testläufen auf dem
vorher abgesuchten und sehr mit Eisen durchsetzten Acker kam dann schnell
Ernüchterung, er ging wohl etwas tiefer, aber ein vernünftiges Suchen
wie ich es vorher kannte war hier nicht mehr möglich, die Leitwertanzeige
sprang wie ein Digitaltacho hin und her, also nichts mit Zusatzinformation,
eher entsetzen und Verwirrung. Wo Ringe angezeigt wurden lagen
Flaschenverschlüsse, zerknüllter Draht, beim Münzsymbol war es
Silberpapier. Die endlosen Einstellungen die sich nur überprüfen
lassen wenn man direkt ins Menü geht gaben mir den Rest! Hatte noch die
Worte des Händlers im Ohr (es ist der Zeit das beste Gerät am Markt
und geht bei richtiger Einstellung auch sehr tief). Ich stand auf dem Acker,
eine Hand den Detektor andere Hand die Romanfassung der Bedienungsanleitung, es
wurde zwar langsam besser aber wehe man nahm sich den Hardcore verschmutzten
Acker vor dann war Feierabend!
Da ich bei solchen Situationen
sehr ungeduldig bin reichte es mir irgendwann, ich rief den Händler an und
er erklärte sich bereit das Gerät gegen einen Fisher CZ 5 zu tauschen
den ich dann gleich testete, und siehe da es ging alles genau so wie ichs mir
vorstellte! Die Regler im Blick, verschiedene Töne, eine Anzeige die
halbwegs als Richtwert für eine grobe Metallunterscheidung zu gebrauchen
war eine sehr gute Tiefe auf Kupfermünzen und auf große Eisenteile
gerade bei Militaria sehr gut. Habe den Fisher über Jahre hinweg benutzt,
negativ bei Ihm das Gewicht und man findet leider sehr selten sehr kleine
Mittelalter Münzen, für mich damals der Detektor!
Dann kam ein gebrauchter Tesoro
Silver µMax ins Haus, und endlich ging es los mit den kleinen
Münzen, feinen Ringen die ich mit dem Fisher nicht in dieser Anzahl finden
konnte. Als vergleich sind von meinen Freunden und von mir auch
Geräte verglichen und probiert worden wie Tesoro Cibola, ACE 250, C scope
1220, XP ADX 250 und diverse andere Geräte!

Nun wollte ich mal den Tesoro Lobo
Supertraq testen, einige schwören auf diesen Detektor, man hört und
ließt immer wieder gute Sachen. Wenn die Elektronik-Box unter der
Armstütze montiert dann ist er genau so gut ausbalanciert wie ein XP
Detektor und lässt sich mühelos über einen längeren
Zeitpunkt schwenken ohne das einem gleich der Arm abfällt. Den Sens
(Empfindlichkeit) in den roten Bereich gedreht und los gehts, Disc knapp unter
der Zwei, Eisen und Edel sind vom Ton her zu unterscheiden man muss aber
genau hin hören. Hin und wieder geben Teile bis 10cm Größe auch
gute Signale wenn sie aus Eisen sind, ist aber bei fast jeden Gerät so. Da
er äußerst aggressiv Buntmetall anzeigt kamen auch die ersten Funde
sehr schnell, Knöpfe , Münzen u.s.w.! Die Funde kommen in der Regel
aus ordentlichen Tiefen wie sie andere top Geräte auch erreichen, auf dem
Acker mehr und im gewachsenen Boden natürlich etwas weniger tief , bedingt
die konzentrische Spule.

Für mich das Wichtigste: Die
Fundausbeute ist bisher immer größer gewesen wie bei meinen
Geräten die ich davor benutzte! Der Tesoro Lobo Supertraq ist so
„Buntmetallgeil“ da kommt richtig Freude auf! Der kleinste Fund ist
eine vergoldete Brosche mit 3 Rubinen 5mm im Durchmesser und 8mm in der
Größe die er lautstark in 10 cm ortete, sauber! Ich kann den Lobo
Supertraq jeden wärmstens empfehlen der auf filigranen Schmuck oder
Münzen aus ist, wer ihn getestet hat wird Ihn mögen und zu
schätzen wissen!
Gruß Klaus
W.
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