|
Bericht über mich und
meinen De Leon von Tesoro
Zu meiner
Person:
Mein Name ist Markus M., ich bin
ein 31 jähriger Informatiker aus dem Lipperland, in den nächsten
Minuten würde ich gern ein wenig eurer Zeit rauben !
Wie ihr euch wahrscheinlich schon
denken könnt ist mein Hobby das Sondengehen, ich bevorzuge hierbei das
Gerät De Leon von Tesoro, was auch seinen Guten Grund hat.
Wie alles
begann:
Vor nun mehr gut Zehn Jahren hatte
ich die Idee auf ein neues Hobby meinerseits, und war der Meinung, mit einem
Metalldetektor müsste es doch möglich sein die eine oder andere
Münze im Boden aufzuspüren, um sie darauf hin in meiner Sammlung mit
aufzunehmen. Diese Idee hatte sich allerdings etwas verschoben nachdem ich
erfahren habe was das Begehen von Feldern, und die Suche nach Metallen im Boden
alles nach sich zieht. Da wäre zunächst die Genehmigung des
Grundstück Besitzers, das wohl kleinere Problem. Als darauf
bräuchten wir noch die Genehmigung der Oberen Denkmalbehörde für
den Kreis, und die Genehmigung der Unteren Denkmalbehörde für den Ort
(Stadt). Diese Genehmigungen können meist nur erteilt werden sofern
man sich mit den hiesigen Landesmuseen und deren Vertretern in Verbindung
setzt, da jeder Fund der getätigt wird und ist er noch so mickrig
aufgenommen und registriert werden muss.
Eigentlich bin ich
ängstlich:
Also dachte ich mir bei so einer
Komplizierten Geschichte, bevor ich mich da in etwas hineinsteigere, lass ich
es lieber bleiben und meinte, Schuster bleib bei deinen Leisten, und hatte
weiterhin nur den Traum des Auffindens von Sagenumwobenen Schätzen ( like
Schliemann, Howard Carter usw. ;-)), wie jeder andere auch von Euch nicht
war???
Die
Entscheidung:
Nichts desto Trotz wollte ich den
Gedanken an dieses Hobby nicht verlieren. Vor ungefähr zwei Jahren
habe ich dann den Entschluss gefasst, das Hobby zu beginnen, und vor allem,
jegliche Formalitäten auf mich zu nehmen egal wie kompliziert es auch
werden sollte. Ich setzte mich an meinen Computer und ersteigerte mir bei
einem Online- Auktionshaus einen Detektor der Firma, nein die nenne ich hier
nicht(C-S
..), für sage und Schreibe 180€uro. Die
Begeisterung schlug nach eintreffen und ausprobieren des Gerätes schnell
in Aggression um, da wahren Knöpfe an dem Gerät, die mit keinerlei
Funktion belegt wahren, unglaublich was??? Also Praktisch ein Dummy-
Suchgerät ;-)) Dieses Gerät bedarf keiner weiteren
Erwähnung, ich benutze es Heute nach einem kleinen umbau zum Testen auf
Leitungen im Gebäude (zu mehr sollte es wohl nie taugen). So lustig
war das auch nicht, jedenfalls habe ich mich nach ein Paar Wochen Recherchen
und Gespräche mit anderen Sondengängern, in diversen Online- Foren
etwas besser Informiert.
Die Auswahl des Richtigen
Detektors:
Jetzt brauchte ich nur noch ein
für mich und meine Zwecke perfektes Metallsuchgerät um mit dem Suchen
zu beginnen. Bei meinen Recherchen bezüglich eines guten Metalldetektors
bin ich auf den Namen der Firma Tesoro gestoßen. Die meisten
Sondengänger die ich bis dato kennen gelernt habe, benutzen ein Gerät
dieser besagten Firma Tesoro. Und das nicht ohne Grund, das
Preisleistungsverhältnis gegenüber anderen Anbietern von
Metallsuchgeräten und vor allem die Handhabung überzeugten mich
schnell von dem Erwerb eines Gerätes dieser Firma.
Die Firma Tesoro hat in der
Vergangenheit gezeigt das es möglich ist Detektoren zu entwickeln, die
nicht nur auf Tiefe und Metallbeschaffenheit hervorragende Werte bringen,
sondern die Stärke und das muss hier mal deutlich gesagt werden liegt beim
Tesoro in der Metallunterscheidung, dem guten Handling und der
Punktortung, das heißt im Klartext, was gefunden wird kann nicht beim
herausheben zerstört werden, da es so gut wie unmöglich ist das ein
Gerät von Tesoro bei der Punktortung danebenliegt. Da ich ja wie oben
schon erwähnt Münzen orten wollte, und diese auch wenn möglich
unversehrt aus den Boden bekommen, habe ich mich nach einem klasse
Beratungsgespräch mit dem Herrn Jochen Reifenrath E-Mail:
info@abenteuer-schatzsuche.de für den De Leon von der Firma Tesoro
entschieden.
Mein Gerät und
Ich:
So sollte es nun losgehen, ich
habe meinen neuen De Leon ausgepackt zusammengebaut mir die gut gemachte
Gebrauchsanweisung mindestens zehn mal durchgelesen ;-). Daraufhin machte ich
mich auf einen Acker in Wohnort- Nähe, und wollte mein De Leon
ausprobieren, nach ungefähr vier Stunden und unnötigem Buddelns
(Schrottfunden) hatte ich erst mal die Nase voll. Ich war ziemlich sauer
das ich rein gar nichts an Erfolg für die verlorenen Stunden vorweisen
konnte, aber ich hatte ja von Anfang an den Gedanken es als Hobby und nicht als
Verdienst zu betreiben.
Das
Trobleshooting:
Jetzt wollte ich unbedingt
herausfinden woran es lag, und machte diverse Tests die ich hier nicht
unbedingt näher bringen will. Viel interessanter ist es jedoch wie man
den De Leon voreinstellen kann um höchst mögliche Erfolge zu
erzielen.
Einstellungen nur im DISC
Mode:
- THRESHOLD ---
sollte nie über, aber auch nicht unter ca. zwei Uhr stehen.
- DISCRIMINATE-LEVEL
--- sollte etwas über MIN stehen, oder ganz links.
- SENSITIVITY ---
sollte bis auf 10 Reguliert werden, oder bis in den Roten bereich ( falls das
Gerät darauf hin an zu Spucken beginnt einfach langsam
zurückregulieren bis es wieder aufhört)
Sollten die Einstellungen wie oben
angegeben Erfolgt sein, muss das Gerät jetzt nur noch auf Metalle im Boden
reagieren, daraufhin braucht man nur noch vom DISC- Mode in den ALL- METAL
Mode umschalten um die Punktortung zu Nutzen.
Meine
Erfolge:
Leute ich kann euch sagen nach der
getesteten und durchgeführten Einstellung (wie oben) habe ich schon am 1.
Tag mehr Erfolg gehabt als in den mehreren Versuchen zuvor. Wobei ich in den
Tagen zuvor an genau den gleichen Stellen gar nichts an Signalen hatte. Es
ist irgendwie auch logisch, da ich das Gerät in meiner vorherigen
Konfiguration so eingestellt hatte das es soviel Schrott wie nur möglich
ausfiltert, genauer gesagt die Einstellung des DISCRIMINATE-LEVEL war fast auf
MAX. Somit habe ich mindestens 40% bis zu ca. 70% an Eindringtiefe (Boden)
verschenkt. Das Glaubt man kaum, aber es ist wirklich war.
Fazit:
Meiner Meinung nach ist der De
Leon von der Firma Tesoro für Anfänger perfekt geeignet, ebenso
können Fortgeschrittene, da er auf dem Acker und auch anderen diversem
Untergrund nur noch von größeren Geräten des gleichen
Herstellers schlagbar ist.
Zusätzlich währe noch zu
erwähnen das andere Hersteller die hier nicht genannt werden, Geräte
mit mehr Leistung und angeblicher Eindringtiefe anbieten, zu immens
höheren Preisen, wobei die Eindringtiefe nicht unbedingt ausschlaggebend
ist, und trotzdem können sie den Detektoren von Tesoro nicht das Wasser
reichen. Denn meine Erfahrung ist: Mit Tesoro finde ich mehr und
einfacher.
Ihr Fragt euch: Wieso kann
der so etwas Schreiben, wo er doch nicht genau weiß ob ein anderer
Hersteller besser oder schlechter ist ?. Und ich kann es doch, denn
ich habe die Möglichkeit Geräte aller bekannten Hersteller auf einem
eigens dafür angelegtenm Testfeld zu testen.
Kleine
Tipps:
Das Display auf dem De Leon kann
wie bei allen Display Detektoren irreführend sein. Es ist nämlich
so, solltet ihr an einem schönen Tag bei Begehung eines Feldes schon
mehrere Stunden keinen Erfolg gehabt haben, könnte es auch daran liegen,
das ihr das Gerät schon ein paar Tage besitzt und euch an das Display
gewöhnt habt, und nur noch ich betone nur noch darauf achtet was das
Display anzeigt. Diese Irreführung kann euch die schönsten Funde
kosten. Daher immer im Multitasking verfahren gehen, und auch ein offenes
Ohr für Rand- Signale haben, selbst wenn der Wert auf dem Display nicht
vielversprechend ist. Also, einfach mal ausprobieren !!! und ihr werdet es
Sehen (finden ;-)). So kommt eine Münze zur anderen ;-)
Das Ende:
Nun kommen wir zum ersehnten
Schluss, und ich möchte unbedingt hinzufügen, Das die von mir
gemachten Angaben absolut meinen Erfahrungen entsprechen, des weiteren sollten
die von mir getesteten Einstellungen des De Leon zur Info und Hilfe dienen, und
zwar genau für diejenigen die es noch nicht wussten, ich spreche hier
nicht von den achsoo- Erfahrenen fortgeschrittenen (Wasserkochern).
Falls irgendwelche Fragen
entstanden sein sollten, oder andere Ungereimtheiten, solltet ihr mir doch
einfach eine E-Mail an: munder@glomu.de Schreiben. Ich würde mich auch
über neue Kontakte bezüglich des Suchens im Bereich OWL und weiter
freuen.
Ich habe vor noch in Diesem Jahr
für eine kurze Zeit nach Bayern zu fahren, vielleicht könnte mir ja
einer von Euch ein paar Tipps geben, worauf man dort achten sollte, und es
könnte ja nach vorheriger Vereinbarung ein eventueller Treff zur
gemeinsamen Ehrenkodex- Mäßigen (mit Genehmigung) Begehung von
Feldern stattfinden.
Solltet ihr irgendwelche
Rechtschreibfehler finden, dürft ihr sie gern Behalten, und als Gegenstand
in eurem Fundus aufnehmen.
Gruß und Tschü
aus dem Lipperland Markus M. |